Global Day of Coderetreat 2015

Bereits zum dritten Mal haben wir - das sind ein paar Kollegen, Freunde und ich - den Global Day of Coderetreat in den Räumen des Essener Standortes von OPITZ CONSULTING organisiert. Und auch dieses Mal konnten wir passionierte Softwareentwickler für die Teilnahme an einem Samstag begeistern.

Aber was ist eigentlich ein Global Day of Coderetreat? Vermutlich bei den meisten Menschen und selbst bei gestandenen Softwareentwicklern verursacht dieser Name erst einmal lediglich ein Stirnrunzeln.

Es handelt sich um ein eintägiges Event, welches über den gesamten Globus verteilt in über 200 Städten stattfindet und ganz im Zeichen der Vertiefung von Programmierpraktiken für gute Softwareentwicklung und gutes Softwaredesign steht. Beim Coderetreat geht es daher auch nicht darum mit der jeweiligen Aufgabenstellung einer Runde fertig zu werden sondern sich auf die Anwendung der Grundregeln von gutem Softwaredesign in kurzen spaßigen und lehrreichen Runden zu fokussieren.

Hierbei treffen wir dann auf Aspekte wie die Testgetriebene Entwicklung, Pair Programming, Clean Code oder die Chance die Aufgabenstellung mal mit einer bislang unbekannten Programmiersprache zu bearbeiten.

Ausgangspunkt ist dabei jeweils die Programmierung des Conway’s Game of Life in Runden zu jeweils 60 Minuten. In jeder Runde wird paarweise 45 Minuten entwickelt und sobald die Zeit abgelaufen ist der bis dahin erstellte Code gelöscht. Im Anschluss tauschen wir uns in einer kurzen gemeinsamen Retrospektive über die gemachten Erfahrungen aus und finden uns in neuen Paaren für die nächste Runde zusammen.

Ohne Frage dass so viel Denkarbeit auch hungrig macht und so konnten wir uns morgens mit Croissants und Brötchen, mittags mit diversen Leckereien und am Nachmittag auch noch bei Kuchen mit neuer Energie versorgen.

Für mich steht fest, dass ich auch nächstes Jahr wieder dabei sein möchte, wenn es heißt “Stop, delete your code and stand up!”.

Winterberg im Hochsommer

Trotz 35° Celsius und mehr in NRW haben wir uns an diesem Wochenende nach Winterberg im schönen Hochsauerland aufgemacht. Unser Ziel war der Bikepark Winterberg auf der 776 Meter hohen Kappe. Zugegeben etwas schweißtreibend war es schon, doch die Strecken waren relativ leer und im Gegensatz zum Kölner Raum kratzte das Thermometer gerade so an der 30° Celsius Marke.

Über Facebook und Twitter waren wir schon informiert, dass der bisher immer etwas vernachlässigte Freecross gerade eine Verjüngungskur bekommt und dennoch am Wochenende befahrbar sei. Die Neugierde war groß genug, als dass der Freecross auch unsere erste Abfahrt werden sollte und wir wurden nicht enttäuscht: Der bereits fertiggestellte Teil macht nun wieder richtig Laune und kommt mit einer Menge Flow daher.

In Summe hat der Tag wieder einmal bestätigt wie abwechslungsreich und spaßig die Strecken in Winterberg daherkommen. Das Video oben gibt einen groben Überblick über die Strecken - nur die reine Downhillstrecke haben wir an diesem Tag nicht unter die Stollen genommen.

Schottland und seine Bikeparks

Dieses Jahr haben Roland Schneider und ich den Plan Schottland’s schönste Flecken mit dem Bike zu erkunden in die Tat umgesetzt. Und so ging es am 6. Juni im vollbepackten Auto und Rädern auf der Anhängerkupplung auf die Fähre in Richtung Newcastle. Vor uns lagen zwei Wochen tolle Trails, nette Menschen, atemberaubende Naturszenen, leckeres Essen und abenteuerliche Unterkünfte.

Da ich aber nur für die multimediale Fixierung (sprich: Fotos und Videos) der genialen zwei Wochen verantwortlich war, finden sich die tollen Berichte zu unseren Tagen in Schottland inklusive jeder Menge Tipps für Biker in Rolands Blog:

Mal schauen ob sich noch der eine oder andere Artikel dazugesellt… ;)